
Wie kann man sich mit einem Teil seiner Selbst identifizieren, der einem die meiste Zeit seines Lebens verborgen war? Wie beeinflussen Abwesenheiten und das Verlangen nach nie gewesenen Erinnerungen die eigene Selbstwahrnehmung?
Diesen Fragen versuch ich mich in meinem Projekt the Burning of the Mango Leaves anzunähern, welches die erste längere Reise begleitet, die mein Bruder und ich zu unserem Vater und unserer malaiischen Familie unternahmen.
Wir verbrachten drei Monate in Kuching, mit dem Ziel, ihn, unsere Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins, das Land und auch uns selbst besser kennenzulernen.
Aufgewachsen in Deutschland hatten wir wenig Kontakt zu ihm und unseren malaiischen Wurzeln. Ein Teil von uns, der uns doch unbekannt ist. Etwas, das uns definiert, sich aber jeder klaren Definition entzieht. Ein diffuses Gefühl der Zugehörigkeit zu der fremden Welt unseres Vaters, das wir besser verstehen wollten.
Durch Momente, in denen sich das Fremde im Gewohnten auflöst, und durch die abstrahierte Betrachtungen der Umwelt und meiner Familie versuche ich die zentralen Fragen meines Projekts zu beantworten und mir vorzustellen, welche Möglichkeiten in nie gelebten Erinnerungen verborgen sind.











































Ausstellungsansichten
ANNELISE, Dortmund, 2026






Buchdummy
Ota Bindung Softcover
84 Seiten
54 Farbfotografien
10 Schwarz-Weiß Fotografien






